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dichtkunst
dichtung und musik
Die Wechselwirkungen zwischen Sprache und Musik bestimmen das Wesen des Gesangs. Wem aber ist Vorrang einzuräumen? Dem Wort oder der Musik?
Die Problematik, die sich aus dieser Frage ergibt, taucht in der Geschichte der Gesangskunst dauernd auf. Ständig sind die Verhältnisse zwischen Wort und Ton neu zu suchen. Immer wieder finden wir neue Antworten darauf. Allein schon in der Oper, im Oratorium und im Lied sind die Wechselwirkungen zwischen Wort und Ton verschieden und somit auch die Aufgabe, die sie uns Sänger stellen.

Es geht darum, mit den vorgegebenen Gesetzmässigkeiten der Kompositionen umzugehen und abzuwägen, ob und wann dem Wort- parola oder dem Ton- musica Vorrang zu geben ist. ‘Töne sprechen, Worte klingen’ von Dietrich Fischer Dieskau.
weither
ned
dichtkunst-lindenluft
"Hast du mir nichts zu sagen, dann hast du mir auch nichts zu singen”,

Zitat von Schubert Sänger Michael Vogl.